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"zwischen NICHT MEHR und NOCH NICHT"
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Installation
für den KUNSTPFAD Ammersbek zum Thema "Herbst Zeit Los"
auf dem Gutsgelände Ammersbek, am Rande zweier miteinander verbundener
Teiche, die durch einen Damm doch getrennt sind.
(Künstler-Gemeinschaftsprojekt
im Rahmen der Norddeutschen Apfeltage 22./23.09.2007)
Zu der Arbeit von Ute E. Herwig:
"zwischen NICHT MEHR und NOCH NICHT"
Die hier für den Titel der Arbeit aufgenommene Wendung "Nicht
mehr und noch nicht" wurde von Adrienne Goehler in ihrem Buch
"Verflüssigungen" geprägt und erläutert.
A. Goehler bezeichnet damit eine Zeit des gesellschaftlichen Überganges.
Die Zeit des Herbstes symbolisiert für U. E. Herwig in besonderer Weise
den Übergang - von Ausdehnung zum Rückzug, von Bewegung zum Ruhezustand,
von der Fülle zur Kargheit.
Ein Damm markiert ebenso einen Übergang, zwischen einer Seite und der
gegenüberliegenden. Er kann auch als Grenze von hiesigem zu diesseitigem
betrachtet werden, von ruhendem zu fließendem, je nach Standpunkt des
Betrachters.
Meist verschwimmen in Zeiten von Übergängen und Veränderungen die klaren
Konturen des Bestehenden und auch die Formen des Neuen sind erst schemenhaft
und unscharf sichtbar. Die an den Gutshof-Teichen wuchernden Lilien, schon
in leicht herbstlicher Färbung den Übergang andeutend und die klaren Genzen
des Dammes verwischend, nahm U. E. Herwig deshalb direkt in die Gestaltung
der Glastafeln auf.
Der Platz nah zwischen den beiden Teichen schien ein idealer Ort, um sich
dem Thema "Herbst Zeit Los" anzunähern.
Frei stehende Objekte:
8
x Einzel-Element 30 x 40 cm, 1 x Einzelelement 30 x 60 cm;
Pigmente auf Glas in Bambusstangen montiert
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Eintrag vom 23.
September 2007
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